Manche Momente bleiben für immer im Gedächtnis – dieser war definitiv einer davon! Wir stehen in den leerstehenden Räumen des ehemaligen Sportgeschäfts Krämer in der Altstadt von Volkach, umgeben von verstaubten Regalen, und haben den Mietvertrag für die Eröffnung unseres Coworking Spaces in der Kleinstadt vor uns liegen. Ein kurzer Blick, ein tiefes Durchatmen – und dann: Unterschreiben. Und zack – jetzt wird’s ernst!
📚 Vom leeren Sportladen zum Coworking Space in der Kleinstadt
Volkach war schon immer unsere Heimat. Aufgewachsen in dieser charmanten kleinen Stadt an der Mainschleife, waren die Schaufenster des Sport Krämer ein vertrauter Anblick. Doch in den letzten Jahren war das Gebäude nur noch eins: leer. Die großen Schaufensterfronten zeigten nichts als verlassene Regalreihen – eine ständige Erinnerung daran, wie schnell ein zentraler Ort zur Brache werden kann.
Wir waren gerade auf der Suche nach einem neuen Büro für unsere Agentur. Gleichzeitig hatten wir schon länger die Idee, einen Ort zu schaffen, der Menschen zusammenbringt – ein Coworking Space mitten in Volkach. Aber die richtigen Räume zu finden? Das war gar nicht so einfach.
🏢 Ein Raum, der uns sofort gepackt hat
Eines Tages fiel uns auf, dass die leerstehenden Räume wieder zur Vermietung ausgeschrieben waren. Große Schaufenster, zentral in der Altstadt – das sieht nach genau dem aus, was wir uns vorgestellt haben!
Also haben wir uns mit der Maklerin in Verbindung gesetzt und die Räume besichtigt. Beim Betreten war sofort klar: Hier könnte ein besonderer Coworking Space in der Kleinstadt entstehen. Die großzügige Glasfront, das Potenzial für eine gemütliche Atmosphäre – das war genau der Ort, den wir gesucht haben.
Doch dann kam der erste Dämpfer: Es gab keine Toiletten. Oder besser gesagt: nur eine winzige Toilette im Hof, ohne Waschbecken. Das war natürlich nicht das, was wir uns für einen modernen Coworking Space vorgestellt hatten.
👷♀️ Verhandeln, Zweifeln, Entscheiden
Wir standen vor der Frage: Können wir das wirklich stemmen? Die Kosten für den Umbau wären erheblich gewesen. Gleichzeitig wussten wir, dass diese Räume eine riesige Chance boten.
Nach einigen Verhandlungen mit dem Vermieter kam der Durchbruch: Wir konnten eine Mietminderung vereinbaren – im Gegenzug dazu, dass wir den Umbau der Toiletten selbst übernehmen. Das war der letzte Anstoß, den wir brauchten.
Manchmal braucht es eben diesen einen Moment, in dem man sagt: Wir machen das jetzt!
🎉 Der Mietvertrag ist unterschrieben!
Heute war der Tag der Vertragsunterzeichnung. Wir stehen in den leeren Räumen, die Regale noch immer da, der Staub liegt in der Luft – und trotzdem können wir es kaum erwarten, loszulegen. Mit zittrigen Händen setzen wir unsere Unterschrift unter den Vertrag.
Und danach? Wird natürlich angestoßen! 🍾 Mit einem Glas Sekt in der Hand feiern wir diesen ganz besonderen Moment – den Moment, in dem aus einer Idee ein konkretes Projekt wird.
Wir haben den Augenblick sogar auf einem Foto festgehalten. Es erinnert uns daran, wie alles begann: Zwei Schwestern, eine große Vision und der Mut, etwas Neues zu wagen.
🚀 Ein leeres Blatt Papier wartet auf uns
Heute starten wir also unser Abenteuer „KreativQuartier“ und die Eröffnung des Coworking Spaces in der Kleinstadt. Noch wissen wir nicht, was uns in den kommenden Monaten erwartet. Wir haben keine Ahnung, wie der Umbau verlaufen wird oder ob unsere Idee bei den Menschen ankommt.
Aber eins wissen wir: Wir sind bereit, loszulegen.
Jetzt heißt es: Anpacken, umbauen und unseren Traum verwirklichen. Wir freuen uns auf das, was kommt – auch wenn wir noch nicht genau wissen, wohin die Reise geht.
Cheers auf den Mietvertrag – und cheers auf das, was noch vor uns liegt! 🎉